Capsule Wardrobe: Back to basics

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Wie läuft es bei euch?
Funktioniert das Capsule-Wardrobe-System reibungslos, wie bei mir?
Nachdem wir unseren Kleiderschrank, die Kommoden und Kisten nun so folgreich ausgemistet und entstaubt haben und uns sehr gründlich mit uns selbst beschäftigt haben, müssen wir uns an das “Befüllen” des leeren Kleiderschrankes machen.

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Ihr denkt jetzt sicher: Was? Ich habe doch gerade erst ausgemistet!

Ja, stimmt, wir haben eben erst ausgemistet, aber in unserem Capsule Wardrobe könnten noch einige wichtige Basics oder Besonderheiten fehlen, die unseren Kleidungsstil für die nächsten 90 Tage vervollständigen!

In meinem Fall fehlten ganz klar Basic-Shirts!
Shirts zum “Jeden-Tag-Tragen”. Die zu jeder Jeans und zu jedem Cardigan passen. Bequem sind, gut aussehen und ordentlich was aushalten und (ganz wichtig) pflegeleicht sind. Denn meine Wäsche wird ganz lieblos in die Waschmaschine gepfeffert, auf die Leine gehangen und kommt dann (ungebügelt!!) in den Schrank, teilweise auch gleich wieder an den Mann die Frau.

Das hier ist mein absolutes Lieblingsshirt.

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Es sitzt gut, ist bequem und sieht gut aus! Besonders die umgeschlagenen Ärmelsäume gefallen mir! So sollten ALLE meine Basicshirts sein. Und es gab genau EIN Schnittmuster, dass GENAU SOLCHE Exemplare liefern würde. Das “My Simply Summer” von Schaumzucker.
Das Schnittmuster hat meinen Kleiderschrank wieder belebt und verdient dafür den Fashion-Oscar von mir!

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Back to basics hiess für mich also im wahrsten Sinne des Wortes, ran an die Basics, die bei mir fehlten. Denn Basics sind der wichtigste Bestandteil eines gut funktionierenden Capsule Wardrobe. Denn wir erinnern uns, jedes Kleidungsstück muss mehrfach kombinierbar und einsatzfähig sein! Sowohl Material als auch Farbe und Muster müssen miteinander harmonieren!
Also, füllt euren Kleiderschrank mit fehlenden Basics.

Shirts, Cardigans, Leggins, Blusen… nur ihr kennt eure Basics und werdet sie brauchen! 🙂

Capsule Wardrobe – … Und wer bist du?

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Und wer bist du? Eine Birne, ein Apfel oder eine Sanduhr?
Was sich hier noch etwas komisch anhört, ist nichts weiter als Basiswissen aus der Fashionwelt, denn wer trendig sein will, muss wissen ob er eine Birne ist ;O) hihi..

In Vergangenheit habe ich oft Kleidung gekauft, die meinem Körper wenig schmeichelte. Als ich noch eine zarte Bohnenstange war, waren das meist Oversize-Klamotten, nach meiner Entbindung, (ich stehe zu meinen 10 Kilo mehr ;O)) wurden die Teile jedoch mit jedem Kilo mehr etwa eine Nummer kleiner bzw. Enger (unsere bösen Hüften werden tatsächlich breiter!).
Grooooosser Fehler!!!
Ich habe einfach nie gewusst, welche Körperfigur ich WIRKLICH habe und welcher Kleidungsstil meinen Kurven tatsächlich schmeichelt.

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Stellt euch bei der nächsten Gelegenheit vor den Spiegel, keine falsche Scheu, wir sehen alle so gut aus, wie wir sind (!!) und inspiziert eure Formen ganz genau! Habt ihr einen grossen Busen? Habt ihr breite Schultern oder eine Mini-Taille? Dieses Körperschema stammt von dieser englischen Seite. Dort bekommt ihr ganz genau erklärt, wie ihr eure Körperform bestimmen könnt!

Ich bin übrigens eine Sanduhr mit Hang zur Birne 🙂 … das heisst, mir stehen vor allem Kleider und Röcke mit A-Linie sehr gut!

Welche Farbe steht dir?

Das mir leider kein Senfgelb, Ocker, Beige und Braun steht habe ich bereits während der ersten Phase der Capsule Wardrobe Challenge verstanden. Ich bin einfach ein heller Typ. Und helle/grelle Farben lassen mich sprichwörtlich verschwinden! Für meinen Capsule Wardrobe im Frühling habe ich mich hauptsächlich für die Farben Weiss, Grau, Blau (in verschiedenen Tönen), Mint, etwas Rosa und gelegentlich Schwarz entschieden. Ruhige und dezente Farben, die zu meinem Farbtyp passen. Klar, kann es dazwischen auch mal einen Farbtupfer geben, aber beim Nähen meiner künftigen Garderobe für den Frühling werden diese Farben eine grosse Rolle spielen!

Prinzipiell gilt (quelle wikihow):

Helle Haut – blaue/grüne oder hellbraune Augen – Blonde/hellbraune Haare:

Yes: Blau / dunkles Rot / Grau
No: Gelb / Orange / schmutzige Weisstöne

Helle Haut – dunkelbraune/schwarze Augen – dunkelbraunes/schwarzes Haar

Yes: Kräftiges Blau / helles Pink / Schwarz
No: Pastelltöne / Braun&Beige/ Weiss

Dunkle Haut – helle Augen – helles Haar

Yes: Beige / Braun / Grün / Orange
No: Dunkles Braun / Navy Blu / Weiss

Dunkle Haut – Dunkle Augen – Dunkles Haar

Yes: Blau / Dunkles Gruen / Orange
No: Beige / Gelb

Wer willst du sein?

Arbeitest du in einer Branche mit strenger Kleiderordnung oder treibst du viel Sport? Bevor wir unseren Kleiderschrank nach dem Konzept eines Capsule Wardrobes anordnen, müssen wir wissen, was wir mit unserem Kleidungsstil aussagen wollen und vor allem welche Funktion unsere Kleidung haben soll!

Mein Kleidungsstil soll casual und sportlich sein. Ich arbeite zwar in einem Büro, habe jedoch keine Kleidervorschrift, dass heisst, das Jeans und ein Shirt meine täglichen Essentials sind. Mein Augenmerk liegt hier vor allem auf bequem, funktionell und trotzdem schön. Denn morgens habe ich nicht viel Zeit um mich um kleine Details zu kümmern, mein Outfit muss also blizschnell wie “Put together” aussehen, es muss funktionell sein, damit es mich beim Fussball spielen mit Leo oder beim Blumenbeet umgraben nicht stört und es muss genauso gut “interchangeable” sein, wenn es abends doch kurzfristig ins Restaurant geht…

Wenn ihr jedoch mit einer strickten Kleiderordnung zu tun habt, wäre es sinnvoll einfach zwei Capsule Wardrobes zu erstellen. Einen für den Job und einen für die Freizeit. Das gleiche gilt für Sportler. Wer täglich mehr Zeit in Yoga Pants und Sport-Bh’s verbringt, sollte auch hier über einen zweiten Capsule Wardrobe nachdenken!
Macht euch am besten eine Liste! Welcher Stil gefällt euch und wie könnte er in euer tägliches Leben passen? Habt ihr vielleicht sogar ein paar Style-Vorbilder?

Bleib dir selbst treu!
Immer!
Nur weil jemand sagt, dass gelbe Blusen zu deinem Körper passen, heisst das noch lange nicht, dass du sie auch tragen musst und umgekehrt kannst du natürlich gelbe Blusen tragen, auch wenn man dir von ihnen abrät! Bleib dir selbst treu! Trage die Kleidung, die dir gefällt, in der du dich wohlfühlst und die genau das über dich und deine Persönlichkeit aussagt, das du vermitteln willst!
Lass dir keine Meinung aufdrücken!
Wer selbstbewusst seinen Stil vorantreibt, der kann auch mit Gummistiefeln durch New York laufen oder aber mit einem Kartoffelsack zur nächsten Hochzeit gehen und damit total “in” und “cool” aussehen!
Habe keine Angst vor dem Geläster anderer Leute, was wissen die schon..?
Be yourself!

…-…-…-…-…-…
Wow, jetzt haben wir es schon soweit geschafft!
Das nächste Mal beschäftigen wir uns mit ein paar Basic-Outfits aus unserem Kleiderschrank und wer noch einmal alle bisherigen Posts zum Thema Capsule Wardrobe lesen will, kann oben rechts im Menü einfach auf Capsule Wardrobe gehen und findet dort alle Einträge zum Thema zusammengruppiert!

Capsule Wardrobe – Befreie dich!

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Passend zum Frühling wird auch unser Kleiderschrank, ja unser gesamter Kleidungsstil ausgemistet! Wir brauchen keine 10 jeans, von denen wir nur die Hälfte tragen, wir brauchen uns nicht mit ausgeleierten Langarmshirts von H&M abfinden..!
Heute kümmern wir uns um alle Teile, die wir aus welchen Gründen auch immer NICHT anziehen und es, höchstwahrscheinlich, auch nie mehr werden!

1: Regenbogenbuntes oder Clownauftritt?

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In meinem Schrank gibt es nicht nur Schwarz und Weiss, mein Kleiderschrank ist voller Farben wie auch das Leben selbst. Türkis, Pink, braun, Ocker, Senfgelb und Lila! Leider, leider stehen mir einige Farben davon überhaupt nicht! …wie Senfgelb und Ocker 🙂

2: Irgendwann…

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Nein! Stop! Irgendwann wird uns diese Hose leider nicht mehr passen! Irgendwann werden wir dieses extrem lange, aber alltagsuntaugliche Kleid nicht mehr tragen! Und man findet auch keine Kombi mehr für das braune Wollkleid, dass man bei einem Herbstsale ergattert hat! Glaubt mir, ich habe diese Irgendwann-mal-Stücke auch und dieses Irgendwann wird NIE kommen!

3: Some things last forever…or not…!

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Ich bin bekannterweise ja kein Jäger, sondern ein Sammler, dass heisst, ich habe jede Menge Klamotten, die seit ziemlich langer Zeit in meinem Schrank hängen. So Sachen wie meine Snoopy-Schlafanzughose, die habe ich mir mit 14 (!!!) gekauft, damals beim H&M mit meiner damals besten freundin… naja, die freundschaft ist schon lange hin und für die Hose (mittlerweile hat sie zwei Brandlöcher am Bein vom Holzofen ;O) ist der Spass nun auch vorbei!

5: Erinnerungsklotzer

Es gibt da ein T-Shirt, dass ich von Dario bekommen hatten und von diesem Stück kann ich mich wirklich NICHT trennen… Erinnerungsstücke sind gut, manche jedoch sind nur Erinnerungsklotzer und haben im Schrank nichts mehr zu suchen! Weder die jacke vom Ex, noch das Nachthemd in dem man im Krankenhaus auf der Geburtenstation lag!

Wer sich wirklich nicht trennen kann, kann diese Sachen auch in einen karton legen und im Keller oder auf dem Dachboden aufbewahren oder ein paar schöne Erinnerungsfotos schiessen und diese aufheben, vielleicht eine besonders schöne Idee, wenn es um den Pulli der geliebten Oma geht oder so…

6: Ein kleines Löchlein hier und da…

Das muss ein Problem der Menschheit sein. Wie oft findet man ein paar Socken mit einem Loch und vergisst es wegzuwerfen und wäscht es einfach mit den anderen mit und räumt es in die Kommode zurück? Mir passiert das ständig!
Alle Klamotten mit nicht zu behebenden Schäden, kommen direkt in die Mülltüte, der Rest, kommt auf den „Zu-nähen/reparieren“-Stapel

7. Spieglein, Spieglein an der Wand…

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Kennt das noch jemand?
Da sind auf einmal Tops mit Wasserfallausschnitt und Röcke ala Grease total „in“ und man kauft direkt zwei, drei Stück, am besten noch mit wilden Mustern oder in merkwürdig grellen Farben! *gggg* Alles, was uns ganz offensichtlich NICHT steht oder gefällt, kommt natürlich auch weg!

8. Zu guter letzt… die Kleidung, die wir nicht tragen, obwohl sie uns gefällt, gut passt und nicht kaputt ist…

WWOooooWWW! Wie sieht euer Kleiderschrank nun aus???

Das war anstrengend, aber sooo befreiend, vielleicht nicht gleich, aber auf lange Sicht hinaus auf jeden Fall!

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Zum Abschluss des Tages oder morgen oder übermorgen, wenn ihr euch erholt habt (;O)) müssen wir den Klamottenberg sortieren. Da gilt das ganz einfache Prinzip … Müll… Verkaufen/Spenden… Zweite Chance…Recycle!

Capsule Wardrobe – Der erste Schritt

…ich heisse Dominique und habe viel zu viele Klamotten! Und das ist mein Kleiderschrank:

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Gut, ich habe es getan. Ich habe mich geoutet, denn ich besitze viel zu viel  Kleidung, die ich

– Nicht trage
– Mir nicht mehr passt
– Mir nicht steht
– Wirklich mal weggeworfen werden müsste
– …mittlerweile meine Schrank-Fossile genannt werden ;O)

Und das, wobei ich KEINE Shoppingqueen bin! Nein, eigentlich gar nicht! Denn ich bin keine Jägerin, sondern eine Sammlerin! Klingt doof, ist aber so. Viele Dinge habe ich einmal getragen, manches hingegen viel zu viel.

Mein erster Schritt zum Capsule Wardrobe ist ein Kleiderinventar und ihr seid auch herzlich dazu eingeladen.
Heute muss noch nichts aussortiert werden, heute werden noch keine Müllsäcke bepackt und zum Container geschleppt. Heute brauchen wir nur Stift, Papier und etwas Geduld.

Schreibt alles auf, die fünf Fliesspullis, die Leggingshaufen im Schubfach, ungetragene Schals und abgetragene Basicshirts! Alles muss auf die Liste!

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Wow, ganz schön viele Sachen, wenn man bedenkt, wie oft man glaubt, man habe nichts anzuziehen, oder?

Nun, bevor wir zu den Müllsäcken greifen, müssen wir uns darüber im Klaren werden, was wir tragen und was nicht und vor allem wieso! Denn, ich habe 10 Jeanshosen, trage davon aber nur 4 regelmässig bzw. ständig im Wechsel! Und die Hälfte meiner Cardigans überzeugen mich eigentlich NICHT wirklich!
Aber wieso ist das so?
Schliesslich wurden sie ja einmal gekauft! Aber braucht man wirklich 15 Sommerkleider oder 22 Shirts?

Stellt euch diese Fragen!

Ziehst du all deine KLeidung regelmässig an oder nicht?
Ziehst du sie nicht an, weil sie kaputt isr, dir nicht mehr passt, die Farben nicht gefallen, du keinen Anlass oder eine Kombinationsmoeglichkeit findest? Oder sind es Gründe wie, dass könnte mir ja nochmal passen oder Erinnerungsklotzer an eine schöne Zeit oder eine bestimmte Person?

Genau darüber geht es im nächsten Post! Und haltet eure Müllsäcke bereit, denn dann geht es wirklich ans Eingemachte!!! ;O)

Capsule Wardrobe

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2015 bewegt sich etwas.
Man kann im weiten Web etwas ganz tolles beobachten, überall raffen sich die Leute auf und “outen” sich als Klamottenhorter. Doch dieses Jahr soll es anders werden. Frauen wollen ein Jahr lang nicht mehr shoppen gehen, Capsule Wardrobes erstellen, sich neu entdecken und erfinden, sparsamer sein und mehr auf Qualität als Quantität achten! 2015 wird dem Kleiderschrank der Kampf angesagt, auch bei mir!

Ricarda (von Pech & Schwefel) hatte dieses Mal auf meiner Blogroll den Anfang gemacht. Sie gesteht, sie shoppt gerne und hat viel zu viele Klamotten. Sie hat sich vorgenommen (mit wenigen Ausnahmen) 365 Tage nichts mehr zu shoppen! Toll, wow, dachte ich! Da mache ich mit! Doch, eigentlich nicht. Denn ich bin gar keine Extremshopperin! Ich shoppe sehr gerne, nur eben nicht Kleidung, zumindest nicht für mich! Wenn es um Leos Kleidung geht artet das schon gerne mal aus ;O)
Blöd, dachte ich, doch dann fiel das Wort „Capsule Wardrobe“ und ich war sofort Feuer und Flamme! DAS brauche ich! DAS muss ich! DAS ist schon lange mal überfällig!

Capsule was?

„Capsule Wardrobe“ funktioniert ganz einfach. Pro Saison dürfen (auch hier mit Ausnahmen) bis zu 40 Kleidungsstücke getragen werden. Das heisst: 40 Kleidungsstücke für 3 Monate, Socken/Unterwäsche/Sportbekleidung mal ausgenommen. Diese 40 Kleidungsstücke müssen farblich und vom Stil her gut zusammen passen, denn Ziel ist es, mit diesen Teilen so viele Kombis wie möglich für alle erdenklichen Anlässe zu kreieren. Das führt dazu, dass man seinen Stil besser kennenlernt, morgens keine kostbare Zeit vorm Kleiderschrank verliert, sich auf Fotos nicht wie ein Clown vorkommt (dank Regenbogeneffekt) und auch keine Koffergebühren mehr bezahlt werden müssen, weil man unbedingt 20 Kleider mit in den 6-Tage-Urlaub nehmen musste! ;O)

Wow, klingt nicht leicht! Aber so aufregend!
Denn wer näht, hat es somit viel leichter! Wer seinen Stil entdeckt und weis, was einem steht, der kann sich seine neuen oder fehlenden Teile der Capsule Wardrobe einfach selbst nähen. Besser geht es doch nicht, oder? :O)

Ich lade euch also ein, mich auf meinem Weg zur Capsule Wardrobe zu begleiten…hier wird es Updates geben und Berichte dazu, wie meine Capsule Wardrobe Challenge so läuft und wer will…Na der macht mit! Das wäre doch super, oder!? So können wir alle etwas von dem anderen lernen, uns inspirieren lassen und gemeinsam von unseren Kleiderschrankleichen befreien!