2017 – Endless possibilities!

2017!

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Lange habe ich darüber nachgedacht, was ich in meinem ersten Blogbeitrag im neuen Jahr und nach einer etwas längeren Babypause schreiben würde. Vorsätze? Nein, danke! Bereits im letzten Jahr habe ich darüber geschrieben, dass ich keine Vorsätze will und brauche, aber zugegeben, so ganz ohne „Orientierungshilfe“ durchs Jahr irren und das einfach mal Spontanität und „den Tag nehmen wie er kommt“ nennen hat auch keinen Sinn!

Kennt ihr das?
Manchmal hat man so Klick-Momente, in denen macht es sprichwörtlich „Klick“, da hält die Welt für einen Moment an und man fragt sich auf einmal, wer und wo man eigentlich ist! Auf einmal sieht man viel klarer, auf einmal hört man auf die innere, kleine Stimme die dort seit einer Weile etwas flüstert, aber auf die man doch meist nie hört. Vielleicht aus Vernunft, aus Angst, aus Zeitmangel.

Ja, Zeitmangel!
Wir Menschen, wir Frauen, wir Mamas, wir sind ganz grossartig darin uns selbst zu vergessen. Wir haben immer viel um die Ohren (ja, auch die Männer und Väter dieser Welt) aber wir Frauen verzichten schneller, selbstloser auf uns selbst. Auf das, was wir wollen, was wir brauchen, was wir gerne anders hätten.
Aus Vernuft, Aus Angst, aus Zeitmangel!

Irgendwann wachen wir dann auf, es hat Klick gemacht und wir wollen etwas ändern! Wir wollen besser, schöner, fitter werden, wir wollen Dinge tun, die uns Spass bringen, wir wollen LEBEN und wir wollen ZEIT! Zeit, die wir vergessen haben zu LEBEN, als wir dachten Vernunft, Angst und Mangel seien wichtiger!

Ich hatte diesen Klick-moment kurz vor Neujahr. Nutze ich jeden Moment wirklich genau SO, wie ich ihn hätte nutzen und in Erinnerung behalten können? Nein! Klar, man kann nicht sprichwörtlich jeden Tag so gut leben, als wäre es der Letzte, auch wenn wir alle wissen, dass wir es sollten. Ich bin Berlinerin und der Attentat um Weihnachten hat mir wieder einmal verdeutlicht, wie schnell alles vorbei sein kann… Vor allem habe ich darüber nachgedacht, was zurück geblieben wäre. Wie gut habe ich gelebt? Würde mein Sohn sich daran erinnern, dass er jedes Jahr einen DIY-Kalender bekommt und ich ihm einen Gute-Nacht-Kuss gebe, wenn er schläft oder würde er sich daran erinnern, dass seine Mama keine Zeit für ein UNO-Spiel hatte, denn das Abendessen wartete, oder die kleine Schwester oder die nasse Wäsche?! Würde mein Mann sich an all die Abenteuer erinnern, die wir erlebt haben oder daran, dass ich ihm vierzig Minuten einen Vortrag darüber gehalten habe, wieso/weshalb/warum mich die ewigen Schlamm-Schuhabdrücke auf den Bodenfliesen nerven und das eh keinen ausser mir, der Putze, interessiert?!

Deswegen schrieb ich eine Liste, keine Löffelliste, keine Liste mit Dingen, die ich 2017 erleben will, aber eine Liste mit Dingen, die ich im Leben gerne erleben würde. Dinge, die ich uns vor Augen halten möchte. Abenteuer, von denen wir aufregende Geschichten erzählen werden können. Alles, was ich mir für dieses Jahr und für jedes weitere Jahr wünsche, ist die Zeit, die uns bleibt, so gut wie möglich zu nutzen und so viele Erinnerungen zu schaffen wie nur möglich!
Meine Liste ist unendlich lang, aber es finden sich erstaunlich viele bodenständige Sachen darauf! Wie Glühwürmchen fangen und im Dunkeln Baden gehen!

Ich hoffe auf ein erlebnisreiches Jahr mit euch! … und wenn es weniger Schlamm-Schuhabdrücke im Eingangsbereich gäbe, wäre das auch Bombe! 😉 😉

 

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