strand & co mit babybauch

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Wir sind gerade erst frisch aus unseren Sommerferien zurück und immer noch in der Post-Relax-Urlaub-Ist-Das-Tollste-Überhaupt-Phase bevor wir wieder in die Wie-lange-dauert-es-bis-zum-nächsten-Urlaub-Phase eintreten.

Für mich mit fast sieben-monats Kugel war der Urlaub auch deutlich erholsamer als angenommen und erstaunlicherweise habe ich wirklich nur ganz wenige Schwangere Frauen getroffen. Sowohl am Flughafen als auch auf Kreta.


Überall wurde man ein bisschen angestarrt, als hätten die Leute Angst man könnte augenblicklich umfallen oder das Kind vor Ort und Stelle bekommen. Dabei funktioniert das Reisen als Schwangere genauso super wie ohne Babykugel! Hier meine Tipps für einen super entspannten Urlaub für Erstlings- und Mehrfachmamas.

 
1. Planung
Es klingt weder spontan noch lustig, aber Planung ist wirklich das A&O! Wir hatten von Italien aus nach Kreta einen ca. 2 ½ stündigen Flug und alles unter drei Stunden Flugzeit finde ich vollkommen o.k. Reiseziel, Klima, Gesundheitssystem (jaaaa, da sollte man sich wenigstens kurz mal drüber informiert haben) Krankheiten (ich sage nur: Ernstfeind jeder Schwangeren “Zika”!) alles, dass einem dem Urlaub so richtig vermiesen könnte, sollte vorher bei der Planung mit einbezogen werden

2. Plan B (… und starke Nerven)

Leider kann es passieren das uns irgendetwas den Urlaub so richtig versaut. Von Zika und IS mal abgesehen kann auf Reisen immer eine ganze Menge passieren und wer vielleicht noch mit zwei, drei Wehwehchen anreist, weis wie schnell das passieren kann. Ich hatte mir im Vorfeld sogar rausgesucht wie ich im Ernstfall ohne Flugzeug wieder nach Hause gekommen wäre (Fähre) falls wegen irgendeinem medizinischen Notfall Flugtransporte tabu werden würden.

Ein Plan B klingt sooo uncool und sooo erwachsen, aber wir alle fühlen uns besser, wenn wir in schwierigen Situationen nicht sofort die Nerven verlieren und mit dem Kopf gegen die Wand rennen, weil XY uns überfordert und wir NICHT WISSEN, WIE WIR AUS DIESER KACKE WIEDER RAUSKOMMEN SOLLEN! 😉

3. Klare Ansage

Ihr geht gerne tauchen & wandern, rodelt jede Wasserrutsche runter und tanzt auf jeder Party bis zum Morgengrauen? Die Chancen sind gross, dass ihr genau das in diesem Urlaub als Schwangere nicht mehr tun können werdet und das sollte allen Mitreisenden klar sein BEVOR es los geht. Da musste mein Sohn eben mit dem Papa Wasserrutschen in Angriff nehmen und der Papa wiederrum öfter einspringen, wenn Mama mal eine Pause brauchte.

4. Status Quo!

Schwangere haben in der Welt so etwas wie einen Status Quo, eben weil (wie oben bemerkt) die Leute einen ehrfürchtig betrachten und deswegen auch anders behandeln. Genauso wie Behinderte oder ältere Menschen haben wir das Recht auf “mehr” oder “besser” oder “schneller”. Wir tragen die Kugel schliesslich nicht um der Menschheit zu zeigen, wie tough wir alle sind 😉

Am Flughafen in Mailand gibt es neuerdings eine neue Schlange für (klar, beeinträchtigte und ältere Menschen und) Schwangere und man sollte Flughafenbeamte auch ruhig auf die eigene Murmel aufmerksam machen, damit man genau in diese Schlange in der alles in drei Minuten erledigt ist, wechseln darf. Das gleiche gilt für Kassen an Museen, Sitzplätze im Bus UND gut erreichbare Zimmer in der Hotelanlage. Wir haben nämlich den Front Desk Manager im Hotel auf meine Kugel aufmerksam gemacht und ihn darum gebeten NICHT in einem der Zimmer auf dem Hügel zu verbleiben… es mag verrückt klingen, aber zehnmal täglich einen kleinen Berg auf- und abzusteigen (12 Tage lang) ist für Schwangere NICHT lustig!

5. Slow down

Alles funktioniert langsamer wenn wir schwanger sind und vielleicht noch kleine und grosse Kinder haben, die, neben Ehemännern, alles von uns abverlangen. Wem es gut genug geht um in den Urlaub zu fahren, der sollte auch so gut es geht versuchen zu entspannen und die Batterien aufzuladen bevor die nervenzerreibende Babyzeit beginnt.

Füße hoch, Orangensaft in die Hand und den Wind um die Nasenspitze wehen lassen, das und nur das, sollten wir im Urlaub tun!

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